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Delitzsch-Compact

Infos aus Nordsachsen und Umgebung


Delitzsch-Compact: Glascampus Torgau und Milau-Verkehrsachse im Zwischenbericht der „Kohle-Kommission“ der Bundesregierung

Artikel vom:06.11.2018
Mit dem Glascampus Torgau und der von neun mitteldeutschen LandrĂ€ten in der „Torgauer ErklĂ€rung“ forcierten Ost-West-Verkehrsachse „Milau“ sind gleich zwei fĂŒr den Landkreis Nordsachsen bedeutsame Infrastrukturprojekte in den von der Bundesregierung veröffentlichten Zwischenbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und BeschĂ€ftigung“ aufgenommen worden.

„FĂŒr uns ist das die BestĂ€tigung, dass der gerade in unserem Landkreis Nordsachsen mit Vehemenz und Leidenschaft vorangetriebene Weg einer zukunftsorientierten Infrastruktur der Richtige ist“, sagte Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. „Mit neuen Bildungsangeboten, besseren Verkehrsanbindungen, aber auch dem schon in der Umsetzung befindlichen Breitbandausbau werden wir unseren Landkreis als attraktiven Arbeits- und Lebensraum positionieren.“

Im Zwischenbericht der sogenannten Kohle-Kommission heißt es im Wortlaut: „Die Glasbranche ist in der mitteldeutschen Region ein zukunftstrĂ€chtiges Kernelement fĂŒr eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Um qualifizierte Aus- und Weiterbildungsangebote im Bereich Glas/Keramik/Baustoffe direkt in der Region anbieten zu können, könnte die Errichtung eines ‚Glascampus Torgau‘ einen wichtigen Beitrag leisten als hochqualifizierendes, akademisch ausgerichtetes Weiterbildungszentrum fĂŒr FachkrĂ€fte der Glasbranche. Ziel ist die Sicherung und der Ausbau der technischen Glasindustrie im Mitteldeutschen Revier mit ĂŒberregionaler wirtschaftlicher Bedeutung.“

Der Landkreis Nordsachsen will im Rahmen des Glascampus in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg ab dem Wintersemester 2019/20 Weiterbildungsangebote in den Bereichen Glas, Keramik und Baustoffindustrie anbieten.

Das in Anlehnung an die geografische Lage der zu verbindenden Mitteldeutschen und Lausitzer Region „Milau“ genannte Projekt einer Ost-West-Straßenverbindung wird im Zwischenbericht der Kohle-Kommission als Modellprojekt benannt. Wörtlich heißt es: „Die strukturschwachen Reviere in Mitteldeutschland und der Lausitz sollten enger verzahnt und in ĂŒberregionale Logistikketten eingebaut werden. Der Bau einer neuen Ost-West-Straßenverbindung als Magistrale zwischen dem Mitteldeutschen und dem Lausitzer Revier wĂŒrde die infrastrukturellen Voraussetzungen fĂŒr Unternehmensansiedelungen in diesen Regionen deutlich verbessern.“

In der von den LandrĂ€ten von Anhalt-Bitterfeld, Leipzig, Nordsachsen, Meißen, Bautzen, Görlitz, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße unterzeichneten Torgauer ErklĂ€rung hieß es bereits im November 2017: „Das Verkehrsprojekt ,Milau‘ schafft Wege in die Zukunft. Angesichts langjĂ€hriger Planungs- und Bauzeiten duldet es keinen Aufschub“. Landrat Kai Emanuel, der das Projekt maßgeblich forciert hatte, unterstĂŒtzt deshalb den von der Kohlekommission in diesem Zusammenhang angeregten Revierbonus unter dem Motto: Vorfahrt fĂŒr Strukturentwicklungsgebiete. „Wir brauchen einfach eine höhere Geschwindigkeit bei der Planung und Finanzierung von derartigen Infrastrukturvorhaben“, sagte Emanuel.
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