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Landes├╝bung pr├╝ft Einsatzbereitschaft des s├Ąchsischen Suchdienstes

DRK: Landes├╝bung pr├╝ft Einsatzbereitschaft des s├Ąchsischen Suchdienstes

Artikel vom:08.02.2018
Am Samstag, den 3.2.2018, wurde das erste Mal in Sachsen eine unangek├╝ndigte ├ťbung f├╝r die Suchdiensteinheiten innerhalb der DRK-Bereitschaften vom F├╝hrungs- und Lagezentrum (F├ťLZ) im DRK-Landesverband Sachsen durchgef├╝hrt. Mit der Gro├č├╝bung ÔÇ×Wassermann 2018ÔÇť wurde ab 8:00 Uhr ein Szenario angenommen, welches die aktuellen wie zuk├╝nftigen Gefahren in Sachsen realit├Ątsnah abzeichnete.

Die Lagemeldung war die, dass in der Nacht vom 2.2.2018 auf den 3.2.2018 ein Unwetter ├╝ber Ostdeutschland sowie ├╝ber Teile Polens und Tschechiens hinweg zog. Windb├Âen mit Orkanst├Ąrke verbunden mit Starkregen sorgten in weiten Teilen Sachsens f├╝r Stromausf├Ąlle sowie blockierten Stra├čen und Schienen. In mehreren Landkreisen m├╝ssen Menschen nun aus Z├╝gen befreit werden, die pl├Âtzlich stehen geblieben sind. Ausgefallene Signalanlagen im Stra├čenverkehr verbunden mit dem Unwetter f├╝hrten zu zahlreichen Unf├Ąllen im ganzen Freistaat. Durch Notstromaggregate k├Ânnen viele Krankenh├Ąuser noch eingeschr├Ąnkt arbeiten, zahlreiche Alten- und Pflegeheime hingegen m├╝ssen jedoch evakuiert werden.

Das steigende Hochwasser erschwert die Behebung der Stromausf├Ąlle zus├Ątzlich ÔÇô in einigen Landkreisen wird mit l├Ąnger anhaltendem Stromausfall zu rechnen sein. Die Wasserst├Ąnde an Mulde, Nei├če und Elbe sind bereits so stark angestiegen, dass im Verlaufe des Tages mit einer weiteren Versch├Ąrfung dieser Lage gerechnet wird. Von weiteren steigenden Zufl├╝ssen aus Polen und Tschechien ist auszugehen.

Da es sich ├╝bungstechnisch um ein ├╝berregionales Ereignis handelte, ist vom s├Ąchsischen Landesadministrator realit├Ątsnah ein vorbereitetes ÔÇ×Zentrales Ereignis f├╝r die Erfassung BetroffenerÔÇť in der DRK-Suchdienstzentrale in M├╝nchen aktiviert worden. Damit kann sichergestellt werden, dass unabh├Ąngig von der sich in Sachsen entwickelnden Lage, aus anderen Standorten heraus Informationen zu vermissten Personen gegeben werden k├Ânnen. Des Weiteren wurde entschieden, dass auf Grund der zu erwartenden Umf├Ąnglichkeit von anstehenden Aufgaben f├╝r die regionalen DRK-Kreisauskunftsb├╝ros, einzelne KABs zu handelnden Formationen zusammenzuf├╝hren sind. Das F├╝hrungs- und Lagezentrum des DRK-Landesverbandes alarmierte daraufhin alle Kreisauskunftsb├╝ros der DRK-Kreisverb├Ąnde in ganz Sachsen.

W├Ąhrend ein Teil des Delitzscher DRK-Suchdienstes die ├ťbung im Vorfeld mitorganisierte und bereits vor Ort im Dresdner F├╝hrungs- und Lagezentrum koordinierte, ging der unerwartete Alarm um 8:30 Uhr auch bei den anderen ehrenamtlichen Einsatzkr├Ąften des hiesigen Kreisauskunftsb├╝ros ein. Die freiwilligen Rotkreuzhelfer mussten nun beweisen, dass sie schnell am Einsatzort innerhalb der Kreisgesch├Ąftsstelle in der Eilenburger Stra├če 65 sind und mittels der vorgehaltenen Technik ein Netzwerk aufbauen konnten. Als verbundener Teil zum Gesamtnetzwerk XENIOS, mit dessen Hilfe die Daten aller KABs zusammengef├╝hrt werden k├Ânnen, arbeiteten sie innerhalb der darauffolgenden zwei Stunden insgesamt 40 Meldungen ├╝ber Ungl├╝cke und die entsprechende Registrierung der betroffenen Menschen aus ganz Sachsen im System ab. Ihnen gilt f├╝r diesen Einsatz ein herzlicher Dank, bewiesen sie doch mit ihrer Schnelligkeit und Umsichtigkeit wieder, dass das DRK im Falle einer Katastrophe gewappnet ist, Notlagen zu lindern.

Foto: DRK-Landesverband Sachsen
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