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Landesklasse Frauen

Fußball: Landesklasse Frauen

Artikel vom:11.09.2017
Sensation bleibt aus – dennoch nur 0:6 beim Ligaprimus
FC Phoenix Leipzig - SV 90 Lissa 6:0 ( 3:0)
Bereits vor der Saison war allen Teams dieser Liga klar, dass der FC Phoenix ( vorher FFV, vorher Lok Leipzig) als sicherer Meister feststeht und alle Spiele gewinnen wird. Vor einem halben Jahr wurde die Mannschaft wegen Insolvenz mitten in der Saison aus der Regionalliga abgemeldet und muss nun nach NeugrĂŒndung ganz unten starten, das Ziel Regionalliga wird dabei allen anderen Mannschaften unverhohlen auf die Nase gebunden und dass mit möglichst hohen Ergebnissen. In den letzten drei Spielen schoss Phoenix bereits 40 Tore, klar das Lissa nach intensiver Spielbeobachtung radikal defensiv spielte und entsprechende Laufwege einstudierte. Soweit klappte auch alles ganz gut, doch eine Leipzigerin war ĂŒberhaupt nicht zu halten und schoss prompt alle drei Gegentore in der ersten HĂ€lfte. Das erste aus abseitsverdĂ€chtiger Position, das zweite durch einen direkten Freistoß und das dritte nach einem Solo. Dabei waren die Gastgeber ĂŒber die eigene Spielweise Ă€ußerst unzufrieden, letztlich hat aber Lissa eben nicht viel mehr zugelassen. Die Abwehr stand zuverlĂ€ssig und taktisch clever in zwei Viererketten und Torfrau Ulrike Hundt mehrfach durch tolle Aktionen wie ein Fels in der Brandung. Gleich nach dem Seitenwechsel legte Phoenix mit dem 4:0 nach und es drohte dann doch ein Debakel, aber weit gefehlt, engagiert und aufopferungsvoll verteidigten die Lissaerinnen mit hoher Laufarbeit, zerstörten permanent den Spielaufbau und ließen die MessestĂ€dterinnen doch das ein und andere Mal verzweifeln. Die Arroganz der Verantwortlichen, welche von einer Bockwurstliga sprechen und somit die jahrelange ehrenamtliche Arbeit vieler kleiner Vereine mit FĂŒĂŸen treten spiegelte sich dann auch im Verhalten einiger Spielerinnen wider. Beim Nachtreten, ĂŒbertriebenen GrĂ€tschen und ĂŒberflĂŒssig harten Körpereinsatz schaute der Schiri mehrfach großzĂŒgig weg, so dass sich die Gastgeber noch im Recht fĂŒhlten. Nach zwei weiteren Gegentreffern, die wegen der sportlichen Dominanz völlig verdient und nur eine Frage der Zeit waren, freuten sich alle GĂ€ste ĂŒber den Schlusspfiff und ein ertrĂ€gliches Ergebnis.
NatĂŒrlich waren die Gastgeberinnen auf allen Positionen besser besetzt und zweifellos schneller, ballsicherer und spielerisch intelligenter. Bei Chancen im Minutentakt hat auch niemand in den kĂŒhnsten TrĂ€umen an eine Sensation geglaubt, doch das ist auch kein Maßstab. Doch Lissa hat sich unter VernachlĂ€ssigung der Offensive voll und ganz auf die Defensive konzentriert und den Gegner offensichtlich sehr verĂ€rgert. Zumindest kam nach dem Spiel lediglich die KapitĂ€nin zum Abklatschen in die Lissaer Kurve. Auf Wunsch des nĂ€chsten Gegners Lok Döbeln muss die Partie am kommenden Sonntag verlegt werden und fĂ€llt somit aus.
Es spielten: Ulrike Hundt, Samantha Feig ( ab 74. Lisa KrĂŒger), Julia Krappidel, Marina Drobisch, Laura Merkel, Anika Radak, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch ( ab 88. Emely Doberitz), Ramona Lenhardt, Lena Lehmann ( ab 55. Janina Brauns) und Lisa-Marie Wachs ( ab 82. Jasmin Mörz)
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